Neue Wege...

"Glück ist das Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein!"
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Montag, 15. Januar 2018

Wohnen wie Gott in Melbourne 🙃🇦🇺

Ich bin ja ganz verliebt in diese kleinen schnuckeligen Häuschen hier. Die sehen so alt und gemütlich aus, mit so niedlichen Details, einfach zauberhaft. 





Da wohnen und ab und zu mit der mykicard downtown fahren - vielleicht ist das einer der Gründe, warum die Leute mir hier viel entspannter vorkommen? 


***
Melbourne am Abend: 
1. Ich lege im Supermarkt eine Flasche australischen Rotwein und ein Röhrchen Vitaminbrausetabletten aufs Band. Grinst der Typ vor mir und fragt: "Prepairing for hangover?" 🤣
2. Wir sitzen draußen auf der Veranda und es wird langsam dunkel. Plötzlich kommt vom Nachbarhaus das typisch knatternde Geräusch eines Geigerzählers. Als es immer lauter und kräftiger anschwillt, wird mir schon ganz komisch, und ich frage mich, was die Nachbarn da wohl treiben. Bis mir einfällt - ach ja, die haben einen Teich mit Fröschen! 🐸

Mobil in Melbourne 🙃🇦🇺

Mobil sind wir hier inzwischen im doppelten Sinne. Zum einen brauchte das Handy eine australische SIM-Card. Wir entschieden uns für ALDImobile (ja, die gibt's hier). Vom Preis her am günstigsten und zudem ans Telstra-Netz gebunden, das zumindest hier im Süden gut verfügbar ist. Für Prepaid 25 $ (ca. 16 Euro) gab's für 30 Tage unlimitierte Telefonate, SMS, MMS innerhalb Australien (also zum Beispiel auch zu Mr. J mit seiner australischen Nummer), 5 GB Datenvolumen zum mobilen Surfen (google, Whatsapp, Geocachen usw.) und 100 internationale Freiminuten. Letzteres ist WOW, denn mehr habe ich zuhause in meinem Handyvertrag innerhalb Deutschlands auch nicht. Also - wenn soll ich von hier mal aus anrufen? 🙃


 Ich nehm' den Zug ...

Melbourne hat ein sehr gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz. Tram, Züge, U-Bahn, Busse, alles fährt in so kurzen Abständen, dass man einfach zur Haltestelle geht und mitfährt. Voraussetzung dafür ist die myki-card, kurz myki genannt. Sie gilt in Melbourne sowie in uns zwischen ausgewählten regionalen Zentren in Victoria. Die miky hat die Größe einer Kreditkarte, kostet einmalig 6 $ und kann mit einem bestimmten Betrag oder einer Zeitdauer aufgeladen  werden. Ein Tag Gültigkeit kostet 8,60 $, 7 Tage 43 $, was alles sehr günstig ist, wenn man es mit den deutschen Preisen und dem dahinterstehenden Service vergleicht. Ich entschied mich für die 7-Tageskarte und fuhr am ersten Tag einfach ein Stück mit der Tram zum Gucken, stieg dann in den Zug um und in der Nähe des Botanischen Gartens wieder aus. Manchmal muss die Karte an einen Scanner gehalten werden. Zum Beispiel, um sie erstmals zu aktivieren oder beim Betreten und Verlassen eines Bahnhofes, um die Sperre zu öffnen. Im Stadtzentrum von Melbourne ist Tramfahren übrigens komplett gratis für alle. Schade, dass es so ein vorbildliches öffentliches Verkehrssystem nur in einer kopfstehenden Welt gibt und nicht bei uns zu Hause. 

Samstag, 13. Januar 2018

Healesville Sanctuary 🙃🇦🇺

Das sogenannte Heiligtum von Halesville ist ein Zoo, ein Stück östlich von Melbourne. Wir fuhren eine gute Stunde zum Healesville Sanctuary, und ich war erstaunt, wie riesig die Fläche der Suburbs von Melbourne ist. Die meiste Zeit ging es nämlich erstmal durch dicht besiedeltes Gebiet, kleine Häuser, ein- oder höchstens zweistöckig, standen dicht an dicht, so weit man schauen konnte. Dann endlich kam auch Natur - grüne Wiesen, Schafe darauf, Berge im Hintergrund und überall die typischen Eukalyptusbäume. 

Dieser Eukalyptusbaum ist 250 Jahre alt 

Der Zoo präsentiert seinen Besuchern eine Auswahl einheimischer australischer Tiere. Darunter natürlich so typische wie Känguru, Wombat, Koala oder Dingo und natürlich den Tasmanischen Teufel. Aber auch jede Menge Vögel, Reptilien, kleine Nagetiere u.ä. Es war wirklich beeindruckend, diese für uns exotischen Lebewesen so nah und lebendig zu sehen. Witzig z.B. das Platypus, das mit seinem breiten Schnabelmaul fröhlich unter Wasser plantschte, kurz hochkam, um sich zu kratzen und dann weiter schwamm. 
Dieser Koala hockte als Einziger nicht schlafend oder fressend auf einem Baum, sondern joggte regelrecht hin und her. Guter Vorsatz zum neuen Jahr? 

Weg da, ich bin ein Pelikan. So richtig dicht ran durfte man nicht, dann wurde er böse. 


Diese Leinen zeigen die Grenze zwischen Kängurugehege und Fußwegen für die Besucher. Logisch, dass sie den Kängurus völlig egal sind, die hüpfen rum, wo sie wollen. 

Leider kann ich Euch keine gelungenen Fotos von Wombat, Platypus, Tasmanischem Teufel, Dingo usw. bieten. Entweder schliefen sie oder die Lichtverhältnisse waren schlecht. Dafür gab es zum Abschluss noch einen nett gemachten Geocache gegenüber vom Zoo - mein bisher östlichster. 

Freitag, 12. Januar 2018

Royal Botanic Garden 🙃🇦🇺

Am Yarra River, auf dem Weg zum Botanischen Garten. 

Vorab hatte ich ihn schon zu meinem potentiellen Lieblingsort in Melbourne erklärt - den Royal Botanic Garden. Der Eintritt ist frei von 7:30 Uhr bis Sonnenuntergang. Der Botanische Garten ist ein Ort üppigen Grüns, dazwischen blüht es seltener, als ich erwartet hatte, aber dafür dann um so erfreulicher. Lustige Vögel gibt es hier jede Menge, manche sieht man umherlaufen oder -flattern, andere tragen zur ständig präsenten exotischen Geräuschkulisse bei. Ich habe meinen Weg auf dem Faltplan eingezeichnet, um beim nächsten Besuch auf den noch nicht gegangenen Wegen zu laufen. Es war einfach wunderschön. 


 Dieser magische Ort liegt etwas außerhalb des Gartens, wenige Meter vor Tor G. Ich fand ihn nur, weil hier ein Geocache versteckt ist, den ich ebenfalls finden konnte. 

 Ein warmer, aber heftiger Sommerregen ließ mich unter Bambus Schutz suchen. Herrlich! 

Diese lustig gefleckten Rabenvögel gibt es hier überall. 



Wenige hundert Meter von Tor F entfernt befindet sich der Shrine of Remembrance, der an die australischen Soldaten erinnert, die im 1. und 2. Weltkrieg kämpften. 1934 wurde dieser einem Athenischen Tempel nachempfundene Shrine für die im 1. Weltkrieg gefallenen Soldaten aus Victoria errichtet. Inzwischen ist er das zentrale Denkmal für alle 60.000 Australier, die im Krieg ihr Leben ließen. Ein gewaltiger Bau und ein beeindruckender Ort mit einer sehr berührenden Atmosphäre. 



Alljährlich am 11.November um 11 Uhr wandert die Sonne über den Gedenkstein im Zentrum der Pyramide. Täglich zu jeder vollen und halben Stunde wird dieses Ereignis mittels LED nachgestellt. Dazu kommt eine Stimme aus dem Off - obwohl nicht live, eine zu Tränen rührende Zeremonie. Gut, dass die direkt vor dem Shrine alles ganz anders aussieht. Vom umlaufenden Balkon, den man über viele Stufen erreicht, hat man einen wundervollen Blick auf Melbourne. Und manchmal steht da einfach jemand im Bild 😉

Donnerstag, 11. Januar 2018

Kopfstehende Welt, ich bin da! 🙃🇦🇺

 Hier gibt es sooo viele schöne Häuser im viktorianischen Stil. Bei diesem gefielen mir vor allem die prächtigen Pflanzen davor. 

 Diese Einladung hing an verschiedenen Stellen im Fritsch Holzer Park. Ich fand es süß und bedauerte, Rika nicht dabeizuhaben. Sonst hätten wir heute auf Oscars Party gehen können. Zwei nette Ranger, die durch den Park patrouillierten, entfernten alle Einladungen, da diese ohne Genehmigung angebracht wurden. Ich schlug ihnen vor, die Zettel bis morgen hängen zu lassen, dann ist Oscars Party vorbei. Zumindest konnten sie über diesen Vorschlag lachen, das Vergehen an sich fanden sie allerdings ziemlich schlimm. "Without consession!" Synchronisches Kopfschütteln der Beiden. Wenn sie keine anderen Probleme haben, ist die kopfstehende Welt doch in Ordnung. 

 Die Sonne brannte, es hatte mittlerweile 35°C, sodass ich gern in dieses gemütliche, klimatisierte Malaysische Restaurant flüchtete. Das Wasser gab's sofort gratis, ich wählte Cabs von der Tageskarte (gemeint waren Crabs) und bekam das hier:
 Seeehr lecker, eine Art frittierte Krabben, alles restlos essbar und fein gewürzt, u.a. mit frischem Koriander und leckerer Soße. 

Und wer fein aufgegessen hatte, bekam von den sehr freundlichen Mitarbeitern auf Kosten des Hauses noch diesen leckeren Nachtisch (Cocos Pannacotta mit exotischen Früchten) Mhm... Also, falls Ihr mal nach Camberwell, Vic. kommt, kann ich Euch das Tahniah nur empfehlen.

Was mir sonst noch auffiel: Die vielen, oben bereits erwähnten viktorianischen Häuschen sind einen eigenen Beitrag wert. Ein Haus in der Nachbarschaft scheint ein Spukhaus zu sein, dessen Auswirkungen bis in unser Appartement reichen ... 👻 Lebensmittel in den Supermärkten sollen hier teurer sein, als in Deutschland. Da ich durch Zufall als erstes in einen ALDI stolperte, kann ich das nicht bestätigen. Auch der Camberwell Fresh Market hatte normale bis günstigere Preise, vor allem beim Fleisch, aber auch natürlich gereifte Mango, nicht die, die bei uns von grün zu matschig wechseln, war im Angebot für 1,99 $. Ein  Euro ist ungefähr 1,50 Australischer Dollar. Tanken kann man hier momentan für 1,41 $ pro Liter, egal ob Super oder Diesel. Also unter 1 Euro, umgerechnet. 
Wir sind hier übrigens online mobil unterwegs, jeweils mit einer ALDImobile Prepaid card. Auch dazu später mehr. 

Nachtrag, 12.Januar, morgens: Was ist schöner, als 35 Grad und Sonnenschein im Januar? Ein warmer Sommerregen bei 26° C! 

Good Morning Australia 🙃🇦🇺

Während meine lieben Leser in Europa sich für die Nachtruhe vorbereiten, sitze ich auf der Veranda unseres gemieteten Appartements in Melbourne, atme den Duft des Sommers ein und muss immer wieder über die exotischen Vögel lachen, die total witzige Laute von sich geben. Die Nachbarin dagegen schaut die Viecher ganz böse an, wahrscheinlich weil ihr die Vögel die Tomaten vom Strauch klauen. 

Wir sind gut hier angekommen, auch wenn der Flug extreeem lang war. Gut, dass ich in Singapore viereinhalb Stunden Aufenthalt hatte, umherlaufen, sogar duschen und einen Geocache im Schmetterlingsgarten suchen konnte. 


Mr. J ist bei der Arbeit, und ich werde gleich losziehen und die kopfstehende Welt entdecken. Wenn die Sonne gegen Mittag weiter in den Norden (!!!) wandert, wird es auf der Veranda eh zu heiß. Heute sollen es 35° C werden. Euch allen ein paar Sonnenstrahlen, Blütenduft und liebe Grüße aus Tralien. 😉



 In Singapur liebt man es ähnlich niedlich wie in Japan. Der ganze Flughafen ist komplett mit Teppichboden ausgelegt. Weich, schallschluckend und erstaunlich sauber

 Spaziergang und Geocachesuche im Schmetterlingsgarten am Flughafen Singapore

Am Morgen auf der Veranda - frische Erdbeeren (aromatisch wie aus dem eigenen Garten), Blütenduft, Vogelgezwitscher ...

Freitag, 5. Januar 2018

Noch drei Mal über ... 🙃🇦🇺

Ja, ich bin aufgeregt. Noch drei Mal über, um es mit der Logik des damals fünfjährigen Markus zu sagen, heißt: überüberübermorgen. Dann geht es los, Richtung down under. Ich werde höchstpersönlich überprüfen, ob die Welt auf der anderen Seite des Erdballs auf dem Kopf steht (glaub ich nicht), und ob der Wasserstrudel im Abfluss sich tatsächlich andersherum dreht. (vielleicht?) Wenn Ihr wollt, begleitet mich auf meiner Reise nach Melbourne, Australien. An diesem Zeichen werdet Ihr die Beiträge erkennen: 
🙃🇦🇺
Jetzt heißt es, Tasche packen (Sommerklamotten!!!), und pünktlich zum Flughafen kommen. Die Tiere sind versorgt - Rika macht ein paar Wochen Urlaub bei Markus in Berlin und wird dort hoffentlich einige lehrreiche Vorlesungen zum Tomatenanbau besuchen. Die Katzen hüten mit freundlicher Unterstützung von Annette das Haus. Und Mr. J und ich entfliehen dem Winter. Liebe Paula, schade, dass es zu kurzfristig war und Du nicht mitkommen kannst. Ich werde ganz oft an Dich denken. 

Donnerstag, 20. Juli 2017

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

Unser Urlaub für dieses Jahr ist zum größten Teil vorbei. Zwischen Himmelfahrt und Pfingsten reisten wir in die alte Heimat, besuchten Güstrow, Rostock, Rügen und radelten zum ersten kleinen Klassentreffen* nach Vollrathsruhe, wo wir Angelika und Bodo besuchten, und feierten beim zweiten Paulas Geburtstag. 


 Hund mit Kunstsinn

 Wohin? Klingt alles sehr nach alter Heimat

2/3 vom kleinen Klassentreffen

Insel Rügen

 Güstrower Pfarrkirche 

"Der Schwebende" von Ernst Barlach aus neuer Perspektive

Dann hieß es drei Wochen arbeiten. Ich durfte Mr. J zu einer Schulung nach Hövelhof begleiten, wodurch ich es erstmals(!!!) schaffte, diesen Ort und meine dort lebende Tante Thea zu besuchen. Es war richtig schön, zumal auch meine Cousinen Eva und Ludwina erschienen und wir uns nach über zwanzig Jahren wiedersahen. 


Tante und Cousinen 

Und schon fing der nächste Urlaub an. Auf die Frage, wo wir ihn verbrachten, antworte ich gern: "Die erste Woche in der Zisterne, die zweite in Italien, die dritte Zu Hause." Nein, ich habe nicht Fremdworte verwechselt, auch wenn es in der Taverne sicher schöner gewesen wäre. Aber wir benötigten tatsächlich eine Woche Zeit, um die große alte Zisterne so zu sanieren, dass sie nun das Regenwasser wieder bei sich behält und wir damit den Garten gießen können. "Nebenbei" installierten wir ein automatisches Bewässerungssystem, das während unserer zweiten Urlaubswoche seinen Härtetest bestand. Bei Tagestemperaturen von über 30° Grad überlebten die Gurken- und Tomatenpflanzen im Gewächshaus unsere Italienreise. 
 Hinab in die Unterwelt ...

Ein bisschen Urlaubs-Feeling am Abend

Genauer gesagt waren wir in Südtirol, im Eggtal in den Dolomiten. Es zeigte sich, dass Rika mit ihren 13 Jahren und ihrer Fast-Blindheit noch fitter ist, als gedacht. 20 Kilometer wandern mit rund 1.000 Höhenmetern fiel ihr fast noch leichter als uns. Unsere Mountainbiketour unternahmen war aber doch lieber ohne sie. Schnüffelnase durfte in der Zeit auf unser schönes Hotelzimmer aufpassen und sich vom vorangegangenen Wandertag erholen. 


 Südtiroler Strauben - seeeeeeehr lecker! 

 Wandern mit dem Heldenhund

Blick zum Rosengarten

Die dritte Urlaubswoche zu Hause verbrachten wir mit lieben Gästen. Das waren Sandra, eine liebe langjährige Freundin von Erik, und Toddi und Peti - womit wir unser drittes diesjähriges kleines Klassentreffen* begingen. Ich bin der Meinung, wir Fünf waren das perfekte Urlaubsteam. Gemeinsam hatten wir viel Spaß am Bodensee, im Donautal, zu Fuß, auf dem Fahrrad und auf dem Dampfer. 


Titanic x 3

Teufelsbrücke 


Verdienste Rast

Inzwischen sind alle Gäste wieder gut nach Hause gekommen, der Alltag hat uns wieder. Es bleiben die schönen Erinnerungen an die Urlaubstage und die Vorfreude auf die nächsten Ferien. Wobei, hier im Oberen Donautal fühlt sich auch beim Arbeiten jeder Tag ein wenig wie Urlaub an.


Feierabendtour mit Jörgs Rad zum Birkensteigfels

Der heutige Tag ist auch interessant für einen ganz anderen Rückblick: Heute vor 32(!!!) Jahren heiratete ich zum ersten Mal. Geblieben sind viele schöne Erinnerungen, einige nicht so gute, vor allem aber zwei wundervolle, inzwischen große und selbst schon verheiratete Kinder. 

* Für alle Nicht-Insider: Kleines Klassentreffen nennen wir es, wenn Mr. J und ich, die wir in einer Klasse waren, einen dritten ehemaligen gemeinsamen Mitschüler treffen. Ebenso, wenn ich Paula und Matzel treffe, die beide mit mir später in einer Klasse waren. Kurz gesagt: 3 Ehemalige = Kleines Klassentreffen.

Montag, 22. August 2016

(Fast) Alle Wege führen ins Donautal

Der Sommer kam und mit ihm liebe Gäste. In den letzten drei Monaten war es herrlich lebendig in unserem Haus. Ende Mai bereits kamen fleißige Helfer aus Güstrow. Mit Cordi und Oli brachten wir die Baustelle etwas weiter voran in Richtung "irgendwann-fertig-vielleicht..." und feierten sogar noch ein bisschen Olis Geburtstag, bevor sie wieder nach Güstrow fuhren. 
 Wunderbare Verwandlung einer ehemaligen Garage in eine Werkstatt mit Tür und Fenster

 Es gab auch gefährliche Momente ...

 SO wird Beton gegossen! 

Geburtstagskind 

Dann schauten Brigitte und Helmut, meine ehemaligen Nachbarn aus Güstrow, gemeinsam mit Gudrun und Wolfgang (vom Tanzverein) vorbei. Sie waren auf der Durchreise Richtung Bodensee, und es war sehr schön, sich mit Ihnen bei Donauwelle und Kaffee auf unserer Terrasse zu unterhalten. 

Die Wanderer ziehen auch in diesem Jahr zahlreich an unserem Haus vorbei

Im Juni gingen Mr. J, Rika und ich selbst auf die Reise. Über Graz, eine wunderschöne österreichische Stadt, und Slowenien, wo wir Branko und seine Familie besuchten, ging es weiter nach Italien. In der Nähe von Chieti verbrachten wir zwei Wochen "Arbeitsurlaub" auf einem ehemaligen Bauernhof mit Pool und Blick aufs Tal. Das Meer und ein kühler Fluss waren auch nicht weit und luden am Wochenende und nach Feierabend zum Baden ein. Tagsüber werkelte Mr. J beim Kunden an der Maschine und ich bevorzugte die schattige Weinlaube, um an meinem Hundekrimi weiter zu schreiben. 

 Ich will mit nach Italien!

 Zwischenstation Graz


 Bei Branko in Slowenien

 Sehr gute Idee! Einkaufswagen für Hunde im italienischen Supermarkt. Wann wird es das bei uns in Deutschland geben? 

 Lieblingsplatz am Flüsschen

Der Pool war immer für eine Abkühlung gut

Anfang Juli gab es das erste kleine Klassentreffen des Jahres: Angelika kam mit ihrem Mann für eine Woche in die "Neumühle". Angelika, Jörg und ich waren bis Ende der 8. (ich) bzw. 10. Klasse (Jörg und Angelika  in eine Klasse gegangen. Wir wanderten gemeinsam im Donautal und auf der Insel Mainau und hatten herrlich entspannte Abende auf unserer Terrasse. 


"Rock de Mud" ist nun schon seit Jahren ein fester Termin für uns und befreundete Mountainbiker. Am 16. Juli war es wieder so weit. Bei wundervoll sommerlichem Wetter starteten elf Herren und eine Dame auf eine knackige 55-Kilometer-Runde. Natürlich war die Strecke so gewählt, dass es neben schönen Aussichten, netten Einkehrmöglichkeiten und am Wegesrand versteckten Bierkisten auch über 1.300 Höhenmeter zu machen gab. Alle kamen heil ins Ziel. Nur die letzte Bierkiste ließen die Meisten links liegen. Wahrscheinlich lockten die Außendusche auf unserer Terrasse und die traditionelle Soljanka zu sehr.
12 Helden und ein Hund

Ausflug nach Bayern, wo Maren jetzt wohnt. Erst Pflastersteine legen ... 

... dann am Baggersee relaxen. Schön war's!

Eine Woche später gab es das nächste kleine Klassentreffen, diesmal mit Paula, Matzel und mir, die wir zusammen die 9. bis 12. Klasse besuchten. Dieses Mal erkundetet Matzel die Golfplätze der Umgebung, während Paula und ich mit den Hunden unterwegs waren, gemeinsam Yoga machten und leckere Torten für meinen Geburtstag zauberten. Sehr schön und sehr entspannt. 

 Matzel wurde gleich von unserem Hausschmetterling begrüßt

Paula - wie immer.  Olli zeigt, was er vom Fotografieren hält.

"Frodo nach Hause telefonieren"


An meinem Geburtstag gab es wieder eine lustige "Dorfmädelsrunde" bei den genannten Torten, Kaffee und Sekt auf der Terrasse. Mr. J kam an diesem Freitag etwas eher nach Hause und brachte einen wunderschönen Blumenstrauß mit. Besonders süß waren die kleinen Zwillinge Paula und Victoria, die viel Spaß mit der anfangs noch mit Wasser gefüllten Wanne auf der Terrasse hatten. Weil es so ein heißer Tag war, störte es niemanden, dass sie pitschnass nach Hause gehen mussten.


Und dann, am 1. August 2016, war es nach jahrelangem Warten endlich so weit: Bud und Veca aus Alaska kamen auf Besuch! Über Rostock, Güstrow und Berlin kamen sie mit Erik, Markus und Francine hierher. Es war wunderbar, die liebevollen Gasteltern von Erik, bei denen er seit 2004 ein zweites Zuhause hat, endlich in die Arme nehmen zu können. Die Woche mit der erweiterten Familie verging viel zu schnell. Bud und Veca aßen in Beuron in der Klostermetzgerei ihr erstes Fleischkäsbrötchen, waren überwältigt von den Menschenmassen in Konstanz, und begeistert von der Blumenpracht der Insel Mainau. Für das Schloss Sigmaringen hatte Bud nach der Besichtigung nur ein Wort: "Wow!" Wir sprachen die Tage nur Englisch, selbst als die Beiden schon im Bett waren. Bud und Veca setzten ihre Europatour dann fort, über München, Prag, Wien, Budapest und Salzburg. Mit Erik, Francine, Markus, Michael, Naomi und ein paar Freunden feierten wir am 6. August Eriks 29. Geburtstag - eine in den letzten Jahren selten gewordene Gelegenheit, dies gemeinsam zu tun. 
 Sooo liebe Gäste!

 Mit den Kindern ... Nur Gabriel fehlte leider.

Die Gäste sind wieder fort. Die Tiere und die Bilder sind geblieben

Und dann war das Haus leer. Große Stille und ein bisschen Traurigkeit. Nur Mr. J. und ich, Rika und die Katzen. Aber der Alltag holte uns schnell wieder ein. Das Haus hat genug offene Baustellen, das Donautal ist auch zu zweit oder allein mit Hund wunderschön. Und der nächste Besuch kommt bereits in wenigen Tagen ...