Neue Wege...

"Glück ist das Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein!"
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Dienstag, 26. April 2016

Schnee, der auf Nashi-Birnenblüten fällt

Dass der April nicht weiß, was er will, haben wir schon als Kinder gesungen. Soweit ich mich erinnern kann, folgte damals auf Regen wieder Sonnenschein, auch Hagelschauer und Schneegestöber waren möglich, und ein plötzlicher Wind, der uns die Mützen vom Kopf reißen wollte. Doch inzwischen scheint dieser wechsellaunige Monat unter die Extremisten gegangen zu sein. (Darf man das Wort überhaupt öffentlich schreiben, ohne in Verdacht zu geraten, mit diesem Terroristen unter einer Schneedecke zu stecken?) Der diesjährige April ist jedenfalls einer von der besonders hinterhältigen Sorte. Ende letzter Woche ließ er uns noch laue Lüftchen um die Nase wehen und die Vorfreuden des Sommers genießen. Angrillen, auf der Terrasse frühstücken, kurzhosig und kurzärmelig mit dem Fahrrad umherfahren, im Biergarten rasten, Sonnencreme nicht vergessen ... Die ersten Schwalben wurden gesichtet - ich schwöre, es waren mehr als die eine, die noch keinen Sommer macht. 


 Üppige Blumenpracht auf der Insel Mainau


 Wer weiß, was das für eine Blume ist? 

 Das Bild hätte uns schon zu denken geben müssen. Es sieht doch aus, als stünden die Blumen Schlange, um rein zu dürfen.

Rika und die Enten. Ich krieg Euch nicht, Ihr kriegt mich nicht. 


Und dann DAS! 

Freitag 22° Grad im Schatten, Sonntag 2,2° Grad, aber erst, nachdem der Nachtfrost sich verzogen hatte. Heute, am Dienstag, eine nahezu geschlossene Schneedecke, die Blumen, Gemüse und Obstbaumblüten unter sich versteckt. Ich hab' das Vogelhäuschen wieder aufgestellt und Meisenknödel rausgehängt. Im Schrank fand sich noch eine Dose mit Lebkuchen. Morgen müssen wohl die Weihnachts-CDs noch mal ran. Und was macht Ihr Schönes bei diesem Wetter? 


Der Rasen müsste mal wieder gemäht werden.


 Schneeschlüsselglöckchenblume


 Der kleine Nashi-Birnenbaum blüht so schön weiß ...


Da tränt einem das Herz :-(

Donnerstag, 3. März 2016

Schuhgarten und noch mehr Puschenzauberei

Schuhe! Ein Thema, das angeblich alle Frauen so toll finden, dass sie an keinem Schuhladen vorbeikommen. Kann ich nicht bestätigen. Wenn mir Schuhe gefallen, dann trage ich sie am liebsten, bis sie mir vom Fuß fallen. Und selbst danach müssen sie noch ihren Dienst verrichten. Hier kommt der Beweis, was Schuhe (und ein guter Schuster) alles können:

So sah es Ende 2014 aus. Auf Schlag waren 4 Paar Schuhe undicht geworden, die sich im Laufe der letzten Jahre angesammelt hatten. Besonders leid tat es mit um die schwarz-roten Stiefeletten, die mir zwanzig(!) Jahre treue Dienste geleistet und nun einen Riss in der der Sohle hatten. 



 Neue Aufgabe für alte Schuhe:
 Da können doch noch Blumen drin wachsen! Die Wanderer, die vorüber zogen, hat's gefreut.
Wind und Wetter trotzend ...
... sah nach einem Jahr die bepflanzte Stiefelette besser aus, als die im Haus ruhende. Da kam mir eine Idee! 

Mr. J besitzt ebenfalls so zwanzig Jahre alte Lieblingsschuhe. Latschen von Hush Puppies, die ich schon längst entsorgen wollte. Mr. J war der Meinung, ein guter Schuster bekommt die wieder hin. Hihi - nie im Leben, dachte ich, und fragte den Schuster in Sigmaringen. Der lachte, nickte und sagte, das wird nicht billig, aber es geht. So bekam Mr. J dieses Geburtstagsgeschenk von mir:
 Das Leder ist geblieben, es wurde nur aufgehübscht. Die Sohle ist komplett neu. Und Mr. J ist glücklich.
***
Von diesem Ergebnis ermutigt, brachte ich dem "Zauberschuster" auch meine Stiefeletten, nachdem ich Pflanzen und Erde entfernt und die Schuhe gründlich gereinigt hatte. Ihr "Vorleben" war ihnen nicht mehr anzusehen, und sie hatten auch nichts Anrüchiges an sich. Nun sind sie dank neuer Halbsohle wieder dicht und begleiten mich durchs Schneegestöber. 



Diese Schuh, die im Oberen Donautal etwas außergewöhnlich "geparkt" wurden, gehören aber nicht mir und werden von mir auch nicht zum Schuster gebracht. Ich schwöre!

Mittwoch, 18. November 2015

Vorher - Nachher

Das erste Foto entstand vor ziemlich genau zwei Jahren, Ende Oktober 2013. Wir kauften das Haus wie es war, mit Gardinen an den Fenstern, undichtem Dach, Eichentisch auf der Terrasse und vielem mehr. Fast ein Jahr später, im Oktober 2014, bekam das Haus ein Gerüst. Und ein neues Dach, dank Oli, René, Andy ... Und jetzt, am 15. November 2015, haben wir das Gerüst wieder abgebaut. Wir haben endlich wieder freie Sicht aufs wunderschöne Tal. Nur die Katzen vermissen ihr Klettergerüst. Sie kennen es gar nicht anders. Immerhin haben wir bisher länger mit Gerüst am Haus hier gewohnt, als ohne. 
 Vorher ...

Dabei ...

Jetzt

Dienstag, 3. November 2015

Herbstimpressionen



 Baugerüste sind ein hervorragender Platz, um sich  die Oktobersonne auf den Pelz scheinen zu lassen

Der goldene Oktober ist vorbei und hat einem bis jetzt goldenen November Plan gemacht. Wenn der Morgennebel über der Donau sich aufgelöst hat, wird es sogar noch warm genug, um im T-Shirt draußen zu arbeiten. Mr. J kümmert sich zur Zeit um die Fassade, ich träume vom nächsten Frühling in unserem blühenden Garten und bereite diesen so gut wie möglich vor. Nachdem Markus Anfang Oktober sooo gut beim Beseitigen der gefühlt 100 Fliederbüsche geholfen hat, ist nun Platz für unsere kleine Obstwiese. Dort stehen seit Kurzem ein Apfelbau, eine Khaki, eine Nashi-Birne und ein Pfirsichbaum. Am Sonntag haben Mr. J und ich gemeinsam einen Kirschbaum gepflanzt. Jetzt bin ich ziemlich gespannt und ungeduldig, wie die alle wohl im nächsten Jahr wachsen werden. Außerdem ist die doofe Ligusterhecke fort. An ihrer Stelle stehen bereits die ersten Beerensträucher. Also lauter leckere Aussichten ... 


Markus hackt das Loch für den Khaki-Baum in den Boden und Rika staunt

Gestern habe ich mich sehr bemüht, die Blumenzwiebeln der Frühblüher in unseren steinigen Boden zu bekommen. Bis Mr. J mir die Hilti-Bohrmaschine mit 15mm-Bohrer in die Hand drückte. Jo, damit ging es super! Vorbohren, versenken, zumachen. Wenn die Krokusse, Osterglocken und Blausternchen alle kommen, wird es bunt auf der Wiese. 

In diesem Jahr mag ich den Herbst. Das kann daran liegen, dass wir einen wirklich heißen und langen Sommer hatten und danach einfach mal etwas Anderes kommen musste. Irgendwie scheint mir dieser Herbst auch besonders farbenprächtig zum sein. Ich kann mich gar nicht sattsehen am Farbspiel der Bäume, das von hellgold bis kupferrot reicht. Tolle Inspiration für Haarfarben, finde ich. 
 Schloss Sigmaringen, heute

Goldener Herbst im Fall
 Bevor die Sonne den Nebel verjagt ...

 Unser Lagerfeuer hat sogar die Schaufelsen glühen lassen ;-)

"Hot Dog" oder Höllenhund? 

Sonntag, 27. September 2015

Gute Nacht Großstadtleben?

Am Samstag waren wir bei Tarzan. Nicht im Urwald, sondern in Stuttgart, im Musical. In der ersten Reihe fühlte wir uns wirklich mittendrin und hatten viel Spaß. Obwohl Tarzan selbst für uns nur in der Zweitbesetzung auflief. Das Bühnenbild war einfach toll, die Darsteller schwangen sich an "Lianen" nicht nur über die Bühne, sondern durch den ganzen Zuschauerraum, bewegten sich auf dem Boden wirklich sehr affenähnlich und liefen vor der ersten Reihe zum Anfassen nahe an uns vorbei. Eine wunderbare Illusion mit einem feueräugigen Leoparden, einer kuscheligen Riesenspinne, tanzenden Blüten und zauberhaften Darstellern, deren Augen vor Begeisterung leuchteten. Es gab viel Applaus und danach wollten wir noch etwas trinken. Damit fing das Dilemma an. Das ganze SI-Zentrum wirkte ähnlich verlassen wie eine Einkaufspassage in einer norddeutschen Kleinstadt am Sonntagmorgen. Fast alle Kneipen und Restaurants hatten geschlossen - am Samstagabend kurz nach 22 Uhr - und dort, wo wir Plätze fanden, warteten wir ewig auf die Getränke. 

Blieb die Freude auf den "Absacker" an der Hotelbar im Dorint. Nun ja, dort waren um 23.30 Uhr bereits die Lichter aus, keiner mehr da. Hunde-Gassi-Runde mit Abstecher zu Aral, um dort zwei Gute-Nacht-Biere zu erstehen. "Tut uns leid, nach 22 Uhr dürfen wir in Baden-Württemberg keinen Alkohol mehr verkaufen", bedauerte der freundliche Tankstellenmann. Na gut, es gab gegenüber ja noch den REWE-Supermarkt, offen bis 24 Uhr. Nur, so die Auskunft der Kassiererin, Alkohol könne sie nach 22 Uhr gar nicht mehr über den Kassen-Scanner ziehen, da der hier dann nicht mehr verkauft werden dürfte. Ziemlich frustriert überlegten wir, wer durch diese wohl nur in BW gültige Regelung vor wem oder was geschützt werden sollte? Immerhin vernichteten wir dann vor dem Zubettgehen ALLE alkoholischen Getränke der Minibar unseres Zimmers: eine einzige kleine Flasche Pils. 


Dass die Alkoholbeschränkung völlig für die Katz ist, mussten wir wenige Stunden später erfahren. Um 2:43 Uhr fuhren wir aus dem Tiefschlaf direkt in die "ich-bin-hellwach-und-weiß-nicht-was-ich-hier-soll-Phase", weil nämlich der Feueralarm in unserem Zimmer so dermaßen laut losheulte, dass es uns fast das Trommelfell wegblies. Es stellte sich heraus, dass das ganze Hotel auf diese  Weise geweckt wurde, es heulte überall so ohrenbetäubend. Wahrscheinlich hatten irgendwelche Scherzbolde anderswo zu viel Alkohol getankt und den Feueralarmknopf mit dem Lichtschalter verwechselt. Wir waren wahrscheinlich die letzten Gäste, die sich vor dem Hotel einfanden, wo inzwischen zwei Feuerwehrautos mit Besatzung eingetroffen waren und ca. 100 Gäste in der kalten Nachtluft herumstanden. Wir waren aber auch die Einzigen, die Hund und Gepäck dabei hatten, direkt ins Auto stiegen und unter dem immer noch fortwährenden Gellen des Feueralarms direkt nach Hause fuhren. Dort fielen wir um kurz nach 4 Uhr erschöpft, mit schmerzenden Ohren, aber froh, wieder zuhause zu sein, ins eigene Bett. 

Fazit: Egal, ob wir demnächst in eine Metropole oder auf einen einsamen Campingplatz in Jütland fahren sollten: Eine Flasche unseres Lieblingsweins wird für alle Fälle immer mitreisen. 

Tarzan wird uns trotzdem in sehr guter Erinnerung bleiben. Wer mag, kann hier in die von Phil Collins komponierte Musik hinein hören:

--> "Dir gehört mein Herz"  (Diese Version, in der Phil Collins das Lied auf Deutsch singt, mag ich besonders gern)

     Copyright:Stage Entertainment

Dienstag, 22. September 2015

Herbstzeit - Lesezeit ...

... so steht es im "Schaufenster" des kleinsten Buchladens der Welt (siehe Post vom 4. September), und so halte ich es auch selbst. Gerade habe ich die perfekten Vorraussetzungen zum Lesen:


1. Es wird früher dunkel, so dass die Abendgassi-Runde mit Hund und Katzen ebenfalls früher stattfindet und hinterher noch genug Lesezeit übrig ist.


 2. Gleich 5 (!!!) gewonnene Bücher, die gelesen werden wollen.



3. Eine nagelneue superbequeme Couch, die geradezu zum Lesen einlädt.



4. Ein Kuschelkater, der sagt: "Ich helfe Dir beim Lesen. Erst recht, wenn das Buch von Schwalben handelt":

Meine Rezensionen zu den bereits von mir gelesenen Büchern findet Ihr übrigens gesammelt auf meinem Bücherblog: 

--> Bücherblog Liselotteratur

Und was lest Ihr so? 

Freitag, 4. September 2015

Der kleinste Buchladen der Welt?

Vielleicht gibt es noch kleinere Buchläden. In unserem Minidorf, mit aktuell nur 77 und nicht 100 Einwohnern laut letzter Zählung, gibt es seit heute einen dazu passenden Mini-Buchladen. Erhältlich sind genau vier verschiedene Bücher, alle vom selben Autor. ;-) Das "Schaufenster" ist bereits herbstlich dekoriert. Wie gefällt es Euch? Würdet Ihr klingeln und dort einkaufen? Wenn der "Laden" offen ist, signiert der Autor sogar selbst die Bücher.




Freitag, 28. August 2015

Liest hier noch wer mit? ;-)

Soeben habe ich festgestellt, dass ich in diesem Blog in 2015 noch NICHTS geschrieben habe ... Oh je, tut mir leid, falls jemand immer wieder herein geschaut hat. Zumindest gab es bei liselotterie und liselotteratur immer wieder etwas zu lesen. (Den Link dorthin findet Ihr rechts) 

Es geht uns gut, die Baustelle wird immer wohnlicher, im Garten wächst und gedeiht so einiges, besonders gut natürlich das Unkraut. 
Im Mai waren wir in Güstrow zur Hochzeit eingeladen. Erik und Francine haben sich getraut. Ein wunderschönes, glückliches Paar. 

 Am Hochzeitstag bereits sturmerprobt auf dem Kutter unterwegs. ;-) 

 Im Juni kam ganz lieber Besuch aus Japan.
 Rika durfte in Prag frei laufen und "Sitz" machen.
 Ich hab mir ein Kleid genäht.

 Das junge Ehepaar kam eine Woche auf Besuch, als es jeden Tag weit über 30° C hatte. 

Der Dorfladen in Hausen verkauft meine Bücher. 

Im Moment ist gerade der "Wassermann" = Meister Röhrich unten im Haus und legt uns eine neue Hauptwasserleitung. Vorgestern war der andere Meister Röhrich hier, der für die Hauptabwasserleitung zuständig ist. Details erspare ich Euch. Auf jeden Fall wird es niiiiie langweilig. Wenn Ihr mögt, schreibe ich hier wieder öfter. Wer liest denn nun mit? 

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Guten Rutsch und Happy 2015!

Unser schöner Tannenbaum liegt seit gestern in handliche Stücke zerteilt in einer Kiste und wird uns den Ofen wärmen. Er war schön anzusehen, wurde auch von den Katzen in Ruhe gelassen (Blautanne ist picksig genug, dass sie das einsehen), störte aber dennoch die Baustelle. 

Am vierten Adventswochenende besuchten wir mit Kiki und Fraggle die Weihnachtsmärkte in Überlingen (Schlittschuhlaufen mit Blick auf den Bodensee) und Konstanz, wo immer wieder erfreute Rufe ertönten: "Oh, darf man den streicheln?", wenn die Menschen Diego (weißer Schweizer Schäferhund) sahen. Ab und zu bekam Rika auch ein paar Streicheleien ab. 

 voll ...

nicht voll ;-)

Heiligtag hatten wir beinahe perfektes Wetter zum Mountainbiken. So zog es uns zum Bandfelsen, von wo man einen schönen Blick hinab ins Donautal hat. Die Abfahrt war etwas kühl, da der Weg im Schatten lag und der Fahrtwind ziemlich eisig um die Nase pfiff. Zum Glück wartete schon die Sauna. 


Das Geschenk von Karin und Lina hat Rika ganz allein ausgepackt.

Am zweiten Weihnachtstag bekamen wir weiße Weihnachten - ebenfalls sehr schön anzusehen. Aus dem "bisschen Schnee" wurde mittlerweile "beinahe eingeschneit". Zumindest steht unser Auto jetzt unten bei der Kirche, weil wir gestern die ungeräumte und unterm Schnee vereiste Straße nicht hinaufkamen. Es sah sicher lustig aus, wie Mr. J die Sackkarre mit den Einkäufen durch den Schnee zog und ich, Lily im Katzenkörbchen tragend, nebenher lief. Die Kleine hat ein entzündetes Auge, beim Tierarzt gab es Spritze und Salbe. Ansonsten springt sie aber mit Frodo munter durch den Schnee und hat uns seit Weihnachten bereits drei Mäuse gefangen. 
 Einfach nur ein Blick aus dem Fenster :-)


 Eisbeeren ;-)


Eiszapfen im "Fall" 

Die Äste und Zweige der Bäume und Sträucher biegen sich teilweise bis auf den Boden unter der Schneelast, es fielen auch schon einige um ... Leider nicht der eine Baum, auf dem Frodo sich am zweiten Weihnachtstag "verstiegen" hatte. Wir wissen nicht, was ihn so erschreckt hatte, dass er auf die Esche geflüchtet war und in circa 10 Meter Höhe in einer Astgabel hockte, jämmerlich "Miau" rufend. Unter ihm nur glatter Stamm, er traute sich nicht hinab. Wir kamen ihm entgegen, indem Mr. J auf eine Leiter kletterte und ein Brett mit einem fix drangeschraubten Podest in Richtung Katerchen hob. Der konnte dann plötzlich doch klettern - umarmte mit allen vieren und mit ausgefahrenen Krallen den Baumstamm und kletterte rückwärts hinab. Glück gehabt! 

 Suchbild: Wo ist Frodo? (Der Baum steht am Hang, unser Kater saß wirklich in ca. 10 m Höhe!)


 Rika will auch hoch hinaus, kommt aber immer fix wieder zurück. 


Mit dieser fröhlichen Schneebiene und den ersten Frühblühern wünsche ich Euch einen guten Rutsch in ein glückliches gesundes Jahr 2015, reich gefüllt mit positiven Überraschungen!

Sonntag, 14. Dezember 2014

Advent, Advent, das dritte Lichtlein brennt ...

In 10 Tagen ist Heiligabend und so langsam fühle ich tatsächlich so etwas wie Weihnachts-Vorfreude. Am Montag lag sogar eine Handvoll Schnee - oben auf der Alb, wo ich mit Rika durch den Wald wanderte und es unterwegs "Schneefrühstück" gab. 





Unser Adventsschmuck blieb zwar dieses Jahr größtenteils in der Kiste, weil Frodo und Lily, wie bei allem, was wir herausholen, der Meinung sind, wir böten ihnen das als neues Katzenspielzeug an. Lily steht ja sehr auf alles, was mit Heimwerkeln zu zu hat - egal ob Leiter, die erklommen werden will, oder Bohrmaschinenkoffer, auf dem sie demonstrativ sitzen bleibt, als wolle sie sagen: "Meins!" Frodo ist mehr das "Weichei", er liebt vor allem Kartons, Körbe und ähnliche, als Versteck geeignete Behältnisse. 

Auf die klassische Themawechselfrage "Habt Ihr schon 'nen Weihnachtsbaum?" können wir seit gestern mit "Ja" antworten. Eine vorgestern frisch geschlagene Blautanne, die angeblich wegen ihrer Picksigkeit von Katzen gemieden wird. Wir werden sehen - und den Baum vorsichtshalber zusätzlich an der Decke fixieren. ;-)

"Der Leberwurstmörder" als Taschenbuch ist inzwischen an vier Stellen käuflich zu erwerben:

  1. Carl Liehner Hofbuchhandlung in Sigmaringen
  2. Metzger Bosch in Schwenningen
  3. amazon 
  4. bei mir - mit persönlicher Wunschwidmung ;-)
Dass Metzger Bosch die Bücher anbietet, gefällt mir besonders gut. Man kann also gleich die passende Leberwurst dazu erwerben, die er auch im Glas und länger haltbar anbietet. Eine perfekte Kombination, wie ich finde.

Und dann war da noch ... eine Reise, Ende November / Anfang Dezember. Kyffhäuser/Bad Frankenhausen, Berlin, Güstrow, Rostock und Ostseestrand. Eine schöne, erlebnisreiche Woche, in der ich viele liebe Menschen und interessante Orte besuchte. Am Kyffhäuser Barbarossas Bart bestaunt, in Bad Frankenhausen den schiefsten Turm der Welt und das wundervolle Panorama-Museum mit Tübkes Riesengemälde besucht, in Berlin zugeschaut, wie der Tannenbaum am Brandenburger Tor aufgerichtet wurde, ausprobiert, wie "Containern" geht ;-) , (m)eine alte Dorfkirche in "Hühnerstadt" besucht und vieles mehr. Wie immer war die eine Woche viel zu kurz. Danke an alle, die ich besuchen durfte (und teilweise aus dem Bett geklingelt habe, sorry).

 Schiefer als der Turm von Pisa! Und er wird gerade vor dem Umfallen gerettet. 


 Original? Fälschung? Eins von beiden ist aus Schokolade!

 Neue Perspektiven - den Weg gab es bei meinem letzten Güstrow-Besuch noch nicht.

 Wer kennt die Dorfkirche von "Hühnerstadt"? Gut sichtbar von der A19 aus ...

"Wenn ich mein Balli am Ostseestrand vergrabe, wachsen hier im Sommer gaaanz viele Balli-Palmen ... Wuff!"